Nein, sie schnallen es nicht und haben noch nie was kapiert beim Daimler: Jetzt soll ein 1100PS starker Bolide bei Merzedes das Wirtschaftswachstum ankurbeln. Wobei der Begriff „ankurbeln“ schön die Mentalität dieser Bonuskasserenden Managermafia darstellt: ein völlig überholtes Autoprinzip – und überholt triffts fast noch besser. Hey, bringt mal einfache bis einfachste Modelle für den Hausgebrauch! Ohne piepsenden Digitalquatsch, einfach nur zum Fahren und Zeug transportieren! Fahrzeuge, die sich die Masse der Staatsürger leisten kann und vor allem auch gebrauchen kann! Weg mit diesem Putinesken Grosskopfetengetue! Geht das nicht in eure Zylinder? Kapiert ihr das nicht? Wollt ihr ewig dieses „Weiter so!“ bis irgendwann – bald – überhaupt nichts mehr geht? Wobei „geht“ triffts auch, das macht dann die Mehrheit: sie geht zu Fuss. Wie menschenverachtend gegemüber dem Bolidenfahrer: da saust er schneller als jeder andere in den nächsten Stau und da hockt er dann, kann brummbrumm machen unter seiner Motorhaube oder was auch immer die jetzt akustisch von sich geben, dieser Kindskopf mit Fahrerlaubnis und zeigt allen, wie bled er ist. Wie peinlich.
Altglasfaserkabel-Tonne für Ukraine
Die Ukraine wird dank Drohnentechnologie immer grossflächiger von einem Netz aus Glasfaserkabeln überzogen, eine Umweltsauerei. Ganze Landstriche werden mit Ewigkeitschemie verseucht und unbewohnbar. Wann kommt die Glasfaserentsorgungsdrohne, die hinterherfliegt und begleitend einrollt? Oder als Bodendrohne den Kabelsalat aufsammelt? Entsorgt wird das Zeug in der Altglasfaser-Tonne. Das gehört nicht in den Hausmüll! Wer jemals wie unsere Gruppe Kajaks aus Polyester zusamengebastelt hat, zb. um das Arsenal für die damals neue Fachrichtung „Wildwasserkajak und -kanu“ an der Sport-Uni Freiburg (ab 1979) aufzubauen, und in die Form gekrochen ist zum Laminieren, der weiss, wie ekelhaft dieses Glasfaserzeig auf der Haut festsitzt und juckt.
Weltraumforscher beim Duschen
Gedanken, „die einem unter der Dusche kommen“, scheinen nicht so werthaltig zu sein, impliziert hier der Autor, womöglich eignet sich der Duschvorgang mehr für die niederen Instinkte. Duschvorgang, nicht -v
orhang, ihr Handywischer! Dabei können wir den Weltraumforschern, die auf ihrer Station eh nicht gross duschen können, nur gratulieren. Sie benutzen Waschlappen und werden deshalb wirklich sauber, nicht so wie die Wohlfühlplätscherer auf dem Herkunftsplanet, die sich kostbares Nass stundenlang über die Speckfalten rieseln lassen. Aber die Raumstation heisst ISS, und diese Aufforderung nehmen die Speckfaltenbesitzer immerhin ernst. Der also als Nonsensprodukt gebrandmarkte duschegeborene Gedanke ist jener vom Papierflugzeug, das von einer Raumstation (ISS) Richtung Erde geschickt wird. Von der fragwürdigen Sinnhaftigkeit der ganzen Allfliegerei mal abgesehen, wer glaubt denn, dass unsere Digitalopfer heute noch Papier und Bleistift kennen? Geschweige denn sowas dabei haben auf ihrer Reise in den Orbit?
Swatch aufs Auge
Wegen einer blöden Uhr campieren Menschen (Aliens?) tagelang vor den Geschäften und in Mailand hauen sie sich sogar. Deswegen heisst die Uhr „Swatch“, so klingts wenn die Faust aufs Auge trifft. Digital macht bled.
Bundeswehr: Beförderung nach Alter vorbei?
Jahrzehntelang setzten sich unsere Streitkräfte aus Dienstgraden zusammen, die bloss wegen langem Dabeisein befördert wurden. Immer wieder monierten deutsche Gerichte den verheerenden Missbrauch des Leistungsgedankens beim Heer. Pistorius macht endlich Druck: Jetzt soll es nach Leistung gehen. Experten befürchten deswegen einen Motivationsabbau. Im Ernstfall hätte man all die vergreisten Stuffze in die vordersten Schützengräben abkommandieren können, aber so merken sie es doch und setzen sich in der Etappe fest. Jetzt könnten echte Soldaten die Bundeswehr durchsetzen und da weiss keiner, wohin das führt.
Mittelalterlicher Lauschangreifer
Die Abhörerei, der Identitätsdiebstahl u.ä. gilt heute als gängige Praxis, wir machen alle mit als freiwillige Opferlämmer und Menschen, die ein Smartphone führen und trotzdem auf ihre Privatsphäre pochen, sind entweder schizophren oder besonders tief glaubensfähig und -bereit. Aber is ja nix neues. Soeben bei Hieronymus Bosch gefunden: schon im Mittelalter gab es offenbar die Vorstellung eines dämonischen Lauschangreifers, hier mit speziellen Ohrantennen und aufgeblähtem Rechenzentrum, um Signale der Seele aus dem Outerspace abzufangen.
