Frauenarmer Bundestag: Quotenlösung?

„Noch nie gab es gleichviele Frauen im Bundestag wie Männer “ etc.etc…schmollen Redaktionsnetzwerke. Was soll denn diese Quotenschleimerei! Diskriminierender gehts ja wohl nicht. Was heisst denn Frau? Viele der männlichen Bundestagshocker fühlen sich bereits als Frau, zumindest nach Feierabend und die andern trauen sich nur nicht. Was, bitte, ist denn an einer gefühlten Frau weniger weiblich als an einer Doppel-Xerin? Und wer sagt denn, dass all diese Krawattenheinis auch biologische Y-Träger sind? Und wenn schon! Mancher Ypsiloner zickt wehleidiger rum als eine taffe Doppel-Xerin. Ausweis, Vorname, Heiratszeugnis – hat das jemals irgendwas getaugt? Also haltet euch mal bisschen zurück mit eurer Pseudogerechtigkeit, die euch keine Mühe macht, und die euch bloss als die besseren Menschen fühlen lässt, die ihr nicht seid, eher im Gegenteil, ihr moralischen Billigheimer.

Der Leopard – Exportschlager

Leopard, so heisst unser Panzer und das klingt ein bisschen nach Afrikaromantik von Oma und Opa, aber wenn der Klimawandel so weitergeht, wird der Name bald kompatibel mit der deutschen Fauna. Mit einem Datennetzwerk verbunden soll der Panzer künftig noch viel mehr können, als schon jetzt, aber leider nur solange, bis der Musk oder dessen Nachfolger die Satelliten abschaltet. Dann wird wieder die alte Feldhaubitze aus dem Museum gerollt. Aber das wahlentscheidende Zauberwort heisst wie? Genau: Wirtschaft. Immerhin gilt der Leopard als „Exportschlager.“ Das bedeutet aber nur: die andern haben ihn.

Auslandsdeutsche ausgeschlossen: Wahl ungültig?

Schwachstelle im System: Weil tausende Deutsche, die im Ausland leben, ihre Wahlunterlagen nicht rechtzeitig einreichen dürfen, wegen Unzulänglichkeiten der Post, könnte es passieren, dass das Oberste Gericht den politischen Gschaftlhubern wieder mal den Wind aus den Segeln nimmt: Ungültig. Aber wenigstens für zwei drei Wochen wird Merz zum Schwachstellenkanzler. Immerhin.

Weltraumschrott oder Angriff?

Soeben meldet die Tagesschau die Erklärung für die Lichtstreifen am Himmel: Elon Musks orbitaler Schrott ist in die Atmosphäre eingetreten. Meteorologisch fachkundige Menschen – und wer ist das nicht – hatten sich schon Sorgen gemacht, schließlich haben wir momentan eine Invasionswetterlage.

Verantwortungsbewusste Kinderlose

Soeben scheitert die Reform des Schwangerschaftabbruchs und wir diskutieren die Verantwortung von bewusst kinderlosen Frauen. Wer hat mehr Verantwortungsbewusstsein: jemand, der ein Kind nur mit der Möglichkeit, es zu einem selbstbestimmten Erwachsenen aufzuziehen in die Welt setzen will oder jemand, der seinem Kinderwunsch bedingungslos nachgibt und ein schwerst erziehbares Blag nach dem anderen in die Welt drückt? Sehr pünktlich zum Thema sprang uns die Kurzbeschreibung eines Films ins Auge: da verklagt jemand seine Eltern, weil sie ihn in die Welt gesetzt haben. Ist das der Trend von morgen: Elternbashing durch die eigenen Kinder?

Schwangerschaftsabbruch: Reform gescheitert? Lösung naht

Soeben ist die Reform der rechtlichen Grundlage, eine Schwangerschaft abzubrechen, gescheitert. Angesichts der völligen Übervölkerung des Planeten mit 8 Mrd. Humanoiden eine zumindest fragwürdige Entwicklung. Wir wollen aber wissenschaftlich bleiben und empfehlen Strategien, die eine Schwangerschaft erst gar nicht hervorrufen, zb: 1. Alle Störche, die zu faul sind für den winterlichen Flug nach Süden, einfangen und mit Lastwagen (aber artgerecht!) dahin verfrachten, wo nichts passieren kann, zb. in die Schweiz oder nach Grönland. 2. Storchennester auf Kirchtürmen o.ä. in Abwesenheit der Bewohner wegen Renovierung schliessen, also abdecken, vergittern bzw. gleich mitverfrachten. 3. Auf Pelletheizungen umrüsten, da kommt ein Edelstahlrohr in den Kamin und der Storch passt nicht mehr durch. 4. Mahnwachen auf Feldern abhalten, auf denen Störche Futter suchen und dabei Transparente zeigen, die zum Nachdenken anregen, wie zb.: Schau mal her und horch, / was wir dir sagen, Storch! / Pay us now attention / es gibt zuviele Menschen! / Bring uns nichts nach Hause / mach doch mal Lieferpause!  Wäre doch gelacht, wenn wir das gemeinsam nicht hinbekommen.