Handyglotzer verschüttet – Lawine als Vorbild?

Lawinenglotzer konnten ihrer Handykrankheit nicht widerstehen und haben einen Lawinenabgang gefilmt, der direkt auf sie zu kam. Vielleicht können Digitalisierungs-Opfer gar nicht anders? Oder ist das jetzt schon was Religiöses: Dass Menschen glauben, etwas zu begreifen, wenn sie die Kamera draufhalten? Sie wurden natürlich erfasst und verschüttet, niemand wurde als verletzt gemeldet. Wie auch, wenn die mit ihren Kameras alle beieinander unterm Schnee liegen. Man denkt an all die Verkehrsunfall-Filmer und Sani-Behinderer, den menschlichen Abschaum. Kann da bitte endlich mal eine Blechlawine drüberrauschen?

Antiaging? Voll der Betrug!

Anti-Aging Cremes haben nicht funktioniert. Versuchspersonen hatten sich damit eingeschmiert und sind trotzdem älter geworden. Sie hätten sich zusätzlich in ein Raumschiff von Elon Musk hocken müssen, das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt. Dann hätten alle anderen alt ausgeschaut. Selber schuld.

Feuerwerk: Elefanten in Panik

Zwei Elefanten werden in Indien aus religiösen Gründen festlich geschmückt, dann geraten sie in Panik, weil ein Schwachmat Feuerwerksknaller zündet. Da nutzt auch das fromme Oufit wenig, sie trampeln los und rennen in das Büro der Veranstaltungsleitung. Wollen sie sich beschweren? Suchen sie Schutz? Wollen sie den Chef-Sahib beschützen? Bislang ist nur bekannt, dass es drei Opfer gab, ausserhalb des lithurgischen Ablaufplans. Die Veranstaltung war nicht mehr so ohne weiteres durchführbar. Ob man auch bei uns an Silvester ein paar Elefanten stationieren könnte? Als begleitende Massnahme zu Berlins Knallkörperkultur?

Keine Nachrichten zu Anschlägen!

Warum es momentan zu immer mehr solchen Anschlägen kommt? Weil sie es in den Nachrichten bringen. Jeder Depp kann so Aufmerksamkeit bekommen, auch wenn er sonst nichts kann, außer Autofahren. Einfach konsequent totschweigen. Und die Idioten hören von selber auf.

Wagenknecht bei Spaghetti Bolognese

Die Podcast-Macher bei t-online glauben wohl, dass die Esserei beim politischen Gespräch zum guten Ton gehört. Und dann auch noch Spaghetti. Ausgerechnet jetzt, bei der Grippewelle sollen sich die Podcast-Kombattanten gegenseitig über die Spaghetti speicheln, ihre Mampfärosole fein verteilen und zur demokratischen Versorgung mit Viren aller Art beitragen. Vielleicht finden die podcast-Redakteure es witzig, wenn man zwischen den Halbsätzen Nudeln aufsaugt? Die Schmatzerei bedeutet für manche offenbar Kompetenz. Das war zu erwarten. Wenn neben TV-Sendungen für Sperrmüll bloss Kochshows das Programm füllen, was soll da der Gebührenzahler schon draus lernen.

Juraexamen gefälscht – trotzdem gute Anwaltsarbeit

Ein Jura-Studienabbrecher stellt sich selbst ein Staatsexamen mit Spitzennoten aus, bekommt trotz Rechtschreibfehler im Zeugnis beste Anstellungen und leistet hervorragende Arbeit, bis jemandem auffällt, dass sein Datum für das Examen ein Pfingstsamstag war, ein Feiertag, an dem nie geprüft wird. Ein bisschen besser aufpassen, und schon wäre eine tolle Karriere möglich gewesen. Wir fragen uns: gibt es überhaupt noch echte Examen? Rechtschreibfehler werden eh nicht mehr erkannt, von wem denn auch. Und was, wenn die Prüfer selber gefälschte Abschlüsse haben? Sind dann die Examina ihrer Prüflinge ungültig? Muss man dann Zigtausend Urteile kassieren, werden Hunderttausend Knasttage erstattet und rückabgewickelt? Oder sagt man: Gute Arbeit, Note egal. Bei den staatlichen Abschlüssen fürs Lehramt siehts anders aus, die sind wahrscheinlich alle echt. Das Produkt sind dann Schüler, die nachlässig fälschen. Zum Glück! Deswegen fliegen sie doch auf!